Honig

Vom Nektar zum Honig

Die Bienen sammeln den Nektar gleichmäßig über die warme Jahreszeit verteilt. Die ergiebigsten Pflanzen liefern meist nur wenige Wochen im Jahr Nektar. 3 bis 4 Kilo kann ein Bienenvolk davon an einem einzigen Tag sammeln. Einen Teil davon verbrauchen die Bienen sofort, den Rest lagern sie als Honig in den Waben ein. Den frischen Nektar müssen Bienen dazu haltbar machen. Dazu entziehen sie ihm Wasser. 40 % bis 80 % Wasser enthält der Nektar, Honig nur noch weniger als 20 %. Außerdem spalten die Bienen die Mehrfachzucker im Honig in Einfachzucker auf. Auch das erhöht die Haltbarkeit. Sie setzen dem Nektar dafür Enzyme zu. Dazu kommen Hemmstoffe, die verhindern, dass der Honig von Pilzen und Bakterien zersetzt wird. Sie führen u. a. zur bekannten antibakteriellen Wirkung des Honigs.

Standort

Unser Honig stammt aus den nördlichen Landkreisen Freisings (Amperauen und nördlichem Freisinger Moos). Unser Honig wird nach der Ernte auf Pestizidrückstände untersucht. Dies erledigt der Tiergesundheitsdienst Bayern in Poing. Auch 2019 gab es keine messbaren landwirtschaftlichen Schädlingsbekämpfungsmittel im Honig. Für Honig, der unter dem Warenzeichen des Deutschen Imkerbundes verkauft wird, ist Invertase-Aktivität von 64 U/kg (Einheiten pro Kilogramm Honig) gefordert. Invertase ist ein Enzym das von den Bienen bei der Honigzubereitung zugefügt wird. Unser Honig aus 2019 besitzt eine Invertasezahl von 178U/kg

Honiguntersuchung 2019

Pestizidrückstände: keine
Wassergehalt: 18,9%
Leitpollen 2%: Raps
Begleitpollen 1%: Obstblüte
Einzelpollen 1%: Weide
Einzelpollen 2%: Faulbaum
Einzelpollen 3%: Wicken, Weißklee
Einzelpollen Rest:
Schwarz-Erle, Linde, Löwenzahn, Himbeer, Süßgräser, Hartriegel, Phacelia, Gänsefuß, Ampfer, Sommerjasmin, Kornblumen, Roßkastanie, Gleditsie, Birke, Mädesüß

Aufgrund der Analysen empfohlene Sortenbezeichnung für die Spättracht 2019: Wald- und Blütenhonig